Windpark Burg – informieren & mitdiskutieren
Der Windpark Burg wird in Oberhof und den Nachbargemeinden seit vielen Jahren diskutiert. In den kommenden Monaten wird die Diskussion an Bedeutung gewinnen: Am 16. Juni informierte der Verein Pro Wind Aargau in Oberhof über das Projekt. Später wird die Gemeindeversammlung über die Nutzungsplanung für die Windenergieanlage auf Oberhofer Boden entscheiden.
Was bereits entschieden ist
Der Windpark Burg umfasst insgesamt fünf Windenergieanlagen. Vier davon befinden sich auf dem Gebiet der Gemeinde Kienberg. Die Kienberger Bevölkerung hat dem Projekt bereits zugestimmt. Über die fünfte Anlage wird die Gemeindeversammlung Oberhof entscheiden. Damit ist klar: Die Region wird sich verändern und sauberen Strom für tausende Haushalte produzieren.
Was spricht für den Windpark Burg?
Mit der Anlage auf Oberhofer Boden erhält die Gemeinde zusätzliche Einnahmen. In den ersten Betriebsjahren sind dies rund 28’000 Franken pro Jahr. Später steigt dieser Betrag auf über 56’000 Franken jährlich. In windstarken Jahren können die Erträge höher ausfallen, wodurch auch die Einnahmen der Gemeinde entsprechend steigen. Solche zusätzlichen finanziellen Mittel stärken die Gemeindefinanzen und schaffen Spielraum für zukünftige Aufgaben und Investitionen.
Der Windpark Burg produziert Strom dort, wo er gebraucht wird. Besonders wertvoll ist Windenergie im Winterhalbjahr, wenn die Schweiz auf zusätzliche Stromproduktion angewiesen ist. Zwei Drittel der Energie des Windparks werden in den Wintermonaten erzeugt. Jede Kilowattstunde, die hier produziert wird, macht uns unabhängiger von Importen und internationalen Krisen. Damit leistet der Windpark einen Beitrag zu einer sicheren und stabilen Stromversorgung.
Die kommenden Monate bieten Gelegenheit, Fragen zu stellen, Informationen einzuholen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Genau dafür sind Informationsveranstaltungen da, wie die vom 16. Juni in der Turnhalle Oberhof. Die Entscheidung liegt bei der Bevölkerung von Oberhof. Sie kann darüber befinden, ob unsere Gemeinde Teil dieses regionalen Projekts werden und von seinen Vorteilen profitieren soll.