Erneuerbare Energien

Als Erneuerbare Energien werden Energieträger bezeichnet, die quasi unerschöpflich zur Verfügung stehen oder relativ schnell nachwachsen und somit nach menschlicher Zeitrechnung "erneuerbar" sind. Damit grenzen sie sich von fossilen Energiequellen ab, die sich erst über den Zeitraum von Millionen Jahren regenerieren.

Erneuerbare Energiequellen gelten als wichtigste Säule einer nachhaltigen und effizienten Stromversorgung und der Energiewende. Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen wird auch als Ökostrom bezeichnet. Zu den Erneuerbaren Energien zählen Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Erdwärme und Biomasse. Elektrizität (Strom), Wärme und Kraftstoff sind aus erneuerbarer Energie gewonnene sekundäre Energieträger, die jedoch häufig ebenfalls, wenn auch etwas unpräzise, als erneuerbare Energien bezeichnet werden.

Quellen:

http://www.energiestiftung.ch/energiethemen/erneuerbareenergien/

http://www.bfe.admin.ch/themen/00490/index.html?lang=de

http://www.aeesuisse.ch/de/publikationen/10-punkte-programm

Windenergie

Die Energie des Windes wird von grossen Windrädern mit drei Rotoren erfasst. Ein Generator wandelt die kinetische Energie anschliessend in elektrische Energie um. Diese wird zu einem Transformator geleitet und ins Stromnetz eingespeist. Mehr

Biomasse

Bei der Biomasse handelt es sich um Substanzen pflanzlicher oder tierischer Natur. Die zur Energieerzeugung verwendete Biomasse stammt hauptsächlich von Holz mit seinen Nebenprodukten sowie von anderen organischen, biologisch abbaubaren Restprodukten. Wird Biomasse verbrannt, so kann die gewonnene Wärme zum Heizen von Wohnräumen genutzt werden; wird Biomasse zersetzt, so kann das entstehende Biogas in Strom umgewandelt werden. Mehr

Sonnenenergie

Jahr für Jahr schickt die Sonne eine Energiemenge zur Erde, die 40'000 Mal dem Bedarf der Menschheit entspricht. Die beiden wichtigsten Anwendungsarten der Sonnenenergie sind die thermische Nutzung (Gewinnung und Verwendung der Wärme) und die photovoltaische Nutzung (Umwandlung der Energie in Strom mittels Zellen, die hauptsächlich aus Silizium bestehen). Mehr

Kleinwasserkraft

Die Technik der Kleinwasserkraft basiert auf den Errungenschaften der grossen Speichersee-Talsperren. Sie nutzt die Unterschiede hinsichtlich Höhe und Durchflussmenge der kleinen und mittleren Wasserläufe aus, um mittels Turbinen Strom zu erzeugen. Mehr

Geothermie

Mittels Wärmepumpen wird aus der Erdkruste Wärme entnommen, die zu Heizzwecken genutzt werden kann. Zu Kühlzwecken kann die thermische Übertragung aber auch umgekehrt werden. Mehr